Kindergipfel des Landkreises Gotha

Gruppenbild

Die Idee des Kindergipfels basiert auf der Grundlage der UN-Kinderrechtskonvention, die die Mitspracherechte von Kindern und Jugendlichen in Bezug auf ihre konkrete Lebensumwelt bestärkt. Alle Bereiche des heutigen Lebens betreffen direkt oder indirekt die Zukunftschancen und –aussichten der nächsten Generation. Daher kommt den Interessen und Wünschen der Kinder von heute eine besondere zukunftsweisende Bedeutung zu.

Der Kindergipfel gibt Kindern die Gelegenheit ihre Vorstellungen und Wünsche für eine lebenswerte Zukunft zu sammeln, mit Politikern und Verantwortlichen zu diskutieren und diese in einem Zukunftsvertrag festzuhalten. Hier sollen Kinder die Möglichkeit bekommen, sich mit anderen Engagierten auszutauschen, ihre Interessen zu bündeln und sich mit geballter Wirkung für sich und andere einzusetzen. Mit dem Ziel, ihre Lebenswirklichkeit ein Stück weit zu verbessern, drängende aktuelle Probleme zu thematisieren und in einem gemeinsamen Dialog mit Entscheidungsträgern aus Politik und Verwaltung vorwärts zu kommen, auf dem Weg hin zu einem kinderfreundlichen und zukunftsgerichteten Lebensumfeld.

Unter dem Motto „Kinder reden, Erwachsene hören zu“ findet alle zwei Jahre ein großer Kindergipfel mit Kindern aus ganz Deutschland statt. Seit 2002 gibt es den lokalen Kindergipfel auch im Landkreis Gotha. Der letzte Kindergipfel fand an der “Conrad Ekhof“ Regelschule in Gotha-West statt.

Der Zukunftsvertrag ist das greifbare und handfeste Kernstück des Kindergipfels. In ihm werden die Forderungen und Selbstverpflichtungen aller Workshops zusammengefasst. Die Forderungen haben die Aufgabe, aus dem Diskussionsstand des Workshops zukunftsweisende Forderungen an die Politik und an Entscheidungsträger abzuleiten. Damit daraus kein einseitiger Forderungskatalog wird, sind die Selbstverpflichtungen der Kinder ganz wichtig. Damit stellen sie klar, dass auch sie bereit sind, ihren Teil dazu beizutragen, dass das Ziel ihrer Forderungen erreicht werden kann. Im Rahmen eines Gesprächscafes haben die Teilnehmer die Möglichkeit mit Politiker aller Kreistagsfraktionen ins Gespräch zu kommen. So können die Politiker sich in einer direkten Auseinandersetzung mit den Kindern über die Interessen aus der Lebenswelt der Kinder informieren. Auf diesem Weg werden die Anliegen der Kinder ins Bewusstsein der Politik gerufen.

Kindergipfel mit Wirkung nach außen: Übergabe des Zukunftsvertrags

Die Übergabe mit der Unterzeichnung des Zukunftsvertrags erfolgt dann in direktem persönlichem Kontakt zu Entscheidungsträgern aus Politik und Verwaltung, als Abschluss nach einer Podiumsdiskussion.

Der lokale Kindergipfel versteht sich auch als eine Art Initiativveranstaltung: Er kann Anregungen bieten – auch über den Teilnehmerkreis hinaus Der Zukunftsvertrag ist im Download Menü nachzulesen.

Flyer Kindergipfel 2018

 Unterzeichnung Vertrag